Friedberg/Aichach

Bedingt durch die aktuellen Umstände fanden auch die diesjährigen schwäbischen Titelkämpfe der Aktiven unter besonderen Voraussetzungen statt. So waren die einzelnen Disziplinen verteilt über mehrere Wochenenden und auch einige Sonderregeln führten zu ungewohnten Abläufen beim Aufwärmen und im Wettkampf.

Nichts desto trotz wurden einige starke Leistungen erbracht und das oftmals selbstständige Training während des Zeitraums der geschlossenen Trainingsgelände zahlte sich aus.

Über die  400m der Männer gab es dieses Jahr gar einen dreifach Sieg der LG Donau Ries. Den schwäbischen Titel sicherte sich der Donauwörther Samuel Ostermeier in starken 52,21s, vor Felix Herrmann in 53,07s und Martin Kurnoth in 53,32s. Martin und Felix erzielten dabei neue persönliche Bestleistungen. Etwas Wehmut schwang mit, hatte man doch geplant zusammen als Staffel dieses Jahr auf nationaler Ebene anzutreten, was aber abgesagt wurde.

Bei den 400m der U20 und U18 gaben die neu zur Donauwörther Trainingsgruppe gestoßenen Moritz Schütze und Louis Benaczek ihr Debüt und wurden für starke Leistungen jeweils mit dem Vizetitel belohnt.

Ebenfalls über den Vizetitel konnten sich die beiden Mixed Staffeln über 4x100 (Jakob Nägler, Elias Gnad, Marion Kleinle und Pia Häselhoff) und 4x400 (Stefanie Stöckle, Anna Kurnoth, Gnad Florian und Samuel Ostermeier) freuen.

Ein kräftiges Ausrufezeichen setzte auch Benjamin Jörg über 1500m der Aktiven, indem er in einem starken Feld als fünfter die Ziellinie überquerte, während Tabea Stumpf und Helen Henke mit dem zweiten und dritten Platz bei den Damen gar den Sprung aufs Treppchen schafften. Noch besser lief es für Benjamin beim folgenden Wettkampf am nächsten Wochenende trotz regnerischer Witterung, indem er sich mit einem Start-Ziel-Sieg durch hohes Tempo den Schwäbischen Titel über 800m sicherte und dabei eine große Lücke zum Rest des Feldes riss. Nur wenige Minuten vor ihm startete erneut Tabea Stumpf diesmal in ihrer eigentlichen Altersklasse U20, die im gemischten Feld der Frauen mitzulaufen hatten. Couragiert hielt sie lange den Anschluss an die Spitze und musste erst im letzten Viertel dem hohen Tempo Tribut zollen. Dennoch wurde sie dadurch ungefährdet in neuer Bestzeit von 2:46,73min schwäbische Meisterin der U20.

Nach dieser kurzen "Late-Season" geht es nun in eine kleine Pause bevor man den Fokus auf die Hallen- und Crosslaufsaison und dann wieder auf das nächste Jahr richtet. Dennoch gilt es abzuwarten in welchem Umfang Wettkämpfe stattfinden können und so heißt es erneut ein hohes Maß an Disziplin zu zeigen, falls man spontan umplanen muss.


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