Die höchste Stufe hat Katharina Rupp vom TSV Nördlingen, die aufgrund ihrer im Jahr 2025 gezeigten Leistungen in den Bundeskader aufgenommen wurde und auch schon im Nationaltrikot bei der Europameisterschaft starten durfte. Mit ihrer Bestleistung von 53,99 Sekunden über 400 Meter steht sie 2025 in der Deutschen Bestenliste der wU20 auf Platz 4 und hat sich natürlich den LG Rekord über diese Strecke gesichert.


Eine sprunghafte Leistungssteigerung zeigte der erst 15-jährige Jonathan Federle vom TSV Rain, der nach der erste Fördermaßnahme im Schwäbischen Kader, mit  drei Bayerischen Meistertiteln  (Block Sprint/Sprung, 300mHürden und Weitsprung) die Trainer überraschte. Aufgrund seiner gezeigten Leistung über die Kurzhürden befindet er sich aktuell im Landeskader Sprint und kann dort die Fördermaßnahmen des BLV in Anspruch nehmen. Höhepunkt war dabei sicherlich der Start für den Bayerischen Leichtathletikverband beim Ländervergleich 2025 in Frankfurt. 


Mit Marie Weinberger vom VSC Donauwörth ist eine weitere Sportlerin im Landeskader (Nachwuchs Bayern.) Marie überzeugt vor allem durch ihre Vielseitigkeit und steht 2025 in der Deutschen Bestenliste im Block Lauf mit 2579 Punkten auf Platz 2 in der Altersklasse W14. Beim BayernCup 2025 im heimischen Stadion sorgte sie im Speerwurf für Staunen: steigerte sie sich auf 39,15 Meter und konnte dadurch neben den 80mHürden und dem Kurzsprint auch im Speer bei den Süddeutschen Meisterschaften in Kandel teilnehmen. Aktuell erreichte sie beim Bayerischen Hallenmehrkampf den Vizemeistertitel in der Altersklasse W15. 


Den Sprung in die erste Förderstufe für die Altersklasse U16 hat Johanna Schuster vom TSV Rain erreicht. So wurde sie in den Kader des Bezirks Schwaben aufgenommen.  Auch Johanna zeigt sich als sehr vielseitige Athletin und trainiert derzeit  Mehrkampf orientiert.

Es bleibt zu hoffen, dass auch seitens der Kommunen und den Verantwortlichen des Landkreises erkannt wird, wie notwendig für eine passende Förderung und Entwicklung dieser engagierten Sportler nutzbare Sportanlagen und das Engagement der Trainer vor Ort sind. So sah sich mit Teresa Siebachmeyer vom TSV Nördlingen eine weitere Kaderathletin aus der Region gezwungen, ihren Trainingsschwerpunkt nach München zu verlegen, um dort unter wesentlich besseren Bedingungen den sportlichen Anforderungen gerecht zu werden und entsprechen trainieren zu können. 

Insgesamt kann man gerade aber aufgrund der erschwerten Trainingsbedingungen stolz auf die erbrachte Leistung der Athleten, Trainer und Verantwortlichen in unserem Landkreis sein